| USA 2009 |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Montag, 31. August 2009 um 20:21 Uhr |
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USA Südstaatentour 2009 Nun sind sie vorbei: Nach knapp 7000 Meilen mit unserem 4 rädrigen Fury haben wir zahlreiche Abenteuer erlebt. Super war sie unsere Reise. Von Höhlentouren, über Flugzeugträger, die Spuren von Cajun und Blues, Weltraumabenteuer, wunderschönen Landschaften, Begegnungen mit Manatee und Hai - diese und weitere Erlebnisse haben wir während unserer Tour aufgeschrieben und unverändert hier publiziert. Viel Spass beim Lesen.
Von St. Erhard bis nach Huntsville, Alabma (06.09. - 08.09.09)
Wieder einmal haben wir unsere Tour mit der SBB begonnen und sind nach Zürich Kloten gefahren. Dort mit dem Hotelbus ins IBIS zum Übernachten. Nach dem wir am nächsten Tag unsere GA's bei der SBB deponiert haben, gings dann durch die ganzen Security Checks bis zum Gate. Nach dem Start haben wir noch kurz unserem Haus gewunken und sind dann über den Bielersee Richtung England weiter geflogen. Der Flug war sehr angenehm - bis auf das Steisbein, dass sich gegen Ende des Flugs bemerkbar machte. Die Crew versorgte uns mit sehr viel Flüssigkeit, was dann auch uns dazu zwang ab und zu aufzustehen und den Gang zum WC zu beschreiten. Bewegung tut immer gut :-) Der Pilot hat einige Störungszonen auf dem Weg perfekt umflogen und setzte unsere Boeing 767-300ER pünktlich in Atlanta auf. Atlanta ist ein gigantischer Hub und gehört zu den weltgrössten Flughäfen. Imigration und nochmaliger Sicherheitskontrolle gingen aber verhältnismässig schnell. Den Mietwagen haben wir auch rasch bekomen und irrten dann im Jetleg zu unserem Hotel, dass in der Nähe des Flughafens war. Mit entsprechendem Lärm in der Nacht - jedoch mehr von Polizei und Feuerwehr. Fluglärm gab's erst ab 06:00 Uhr wieder. Zu diesem Zeitpunkt gab es heftige Regenfälle entlang der Ostküste. Nur in Atlanta und Richtung Alabama nicht. Die Wetteraussichten haben uns zum Entschluss gebracht, Richtung Westen aufzubrechen. Und so schnappten wir unsen Ford und düsten über den Higway 20 Richtung Birmingham. Dort besuchten wir zuerst ein Denkmal der Stahlindustrie. Viel interessanter für uns war dann aber die Aussicht auf die Stadt selbst. Wir zogen dann weiter nach Norde Richtung Huntsville (Ja ja, der Pilgerort für Weltraumfans darf nicht fehlen). Aber bevor wir zu diesem Mekka gelangen, machten wir bei der Rickwood Caverns eine Höhlentour. Diese Höhle ist in einem wunderschönen Wald gelegen. Natürlich mit den typischen Campgrounds. Wir wurden ca. 50 Minuten lang sehr kompetent durch die Höhle geführt. Danach gings dann Definitiv nach Huntsville, wo wir für ca. 2-3 Tage unsere Zelte aufgeschlagen haben.
Von Huntsville bis Nashville (08.09. - 10.09.09) Erster Akt in Huntsville war der Besuch von Michi's Pilgerstätte: Das Space & Rocketcenter. Seit unserem letzten Besuch vor 10 Jahren hat sich einiges geändert: Ein 1:1 Modell der Saturn 5 Rakete steht neben der Eingangshalle und beeindruckt die Besucher schon lange vor der Ankunft im Center. Das originale Vorbild wure nun in eine eigene Halle verfrachtet in welcher auch die Modelle der Nachfolger Rakete die Zukunft der NASA beschreiben. IMAX und Besuch der verschiedenen Museumteilen standen ebenfalls auf dem Plan. Am Nachmittag des gleichen Tages besuchten wir in Scottboro das "Unclaimed Baggage" Center. Täglich werden um die 7000 neue in Flughäfen oder Flugzeugen vergessene Reiseutensilien angeboten. Erstaunlich, was die Leute so alles in den Flugzeugen liegen lassen. Normale Jacken sind ja irgendwie verständlich. Aber da werden ganze Kollektionen, Hochzeitkleider, Notebooks, Golfausrüstungen usw. angeboten. Wir haben nichts gekauft, aber die Verlockung war gross. Es würde sich rentieren, einen Flug nach Tennessee zu buchen und sich mit Ware einzudecken, anstatt dies zu Hause neu zu kaufen... Tags darauf besuchten wir das Burrit on the Montain Living Museum - 60 ha grosser Park mit Blockhäusern, Schmiede, Räucherei und eine stattliche Villa. Der Ausblick auf Huntsville ist von diesem Standort aus atemberaubend. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Nashville und legten unterwegs einen Stop in Lynchburg, Tennessee ein. Kenner wissen genau, was es da zu sehen gibt. Wir wussten es noch von unserer Reise vor 10 Jahren und liessen uns die Show nicht entgehen: Die Jack Daniel's Whyskie Destillerie. Eine Gratistour durch die Produktionsgebäude und Barellhouse waren wieder sehr beeindruckend. Und das ganze wird gratis angeboten! Demnächst sollte hier auch ein Bild von uns veröffentlicht werden: http://www.jackdaniels.com/thedistillery/photopickup.aspx?date=9-9-2009
Von Nashville bis Elvis (10.09. - 12.09.09) Was für Michi Huntsville als Mekka gilt, ist für Countryfans Nashville die Pilgerstätte, die auf einer US-Reise nicht fehlen darf. So besuchten wir das Country Music Hall of Fame in Nashville. Auf drei Etagen wird die Entstehung dieser Musik mit ihren Stars sehr anschaulich und auch für einen Nicht-Countryfan sehr gut aufgezeigt. Die Orginalrequisiten, wie z.B. eines der ersten Banjos oder die Orginal Schuhe von Elvis bis zu kompletten Bühnenausstattungen liessen das Musuem sehr lebendig wirken. Am Nachmittag dieses Tages besuchten wir das Opryland Hotel. Auf über 36000m2 und 3000 Zimmern präsentiert sich das Hotel mit einer erlebnisreichen Indoorlandschaft und vielen Boutiquen. Dabei ist der Innenhof, der mit vielen Pflanzen, Wasserläufen und Wasserfällen ausgestattet ist, überdacht. Eine richtige Wohlfühloase. Nach den Zimmerpreisen haben wir nicht gefragt... Am Abend fuhren wir noch nach Memphis und checkten nach Sonnenuntergang ein. Am darauf folgendem morgen machten wir einen Abstecher auf Mud-Island. Auf dieser kleinen Insel ist ein kompletter Flusslauf des Mississippi als Model in einer Länge von 1,6km aufgebaut. Dazu gibt es ein Museum, in welchem die Geschichte der Mississippi-Flussfahrt aufgearbeitet wird, zu sehen. Wie immer in den USA war auch dieses Museum sehr lebendig gestaltet und ganz nach unserem Gusto. Nach einem Mittagessen im Hard Rock Cafe stimmten wir uns auf den Nachmittag ein: Los gehts zu Elvis! Die Pilgerstätte für Elvis-Fans empfängt pro Tag im Schnitt ca. 4000 Besucher. Alles ist top organisiert und wir machten als erstes einen Abstecher zu Elvis Villa: Graceland. Wow - der Mann hatte Geschmack. Weiter gabs noch ein paar kleinere Ausstellungen mit seinen Fahrzeugen und Privatjets... So - morgen gehts Richtung Ostküste. Mal schauen, wie weit unsere Stahl-Fury bringen wird...
Von Memphis nach Knoxville (12.09. - 14.09.09) Bye bye Elvis. Unser Ford hatte eine grosse Strecke vor sich und wir passten gut auf, dass dieser Reisetag für Fahrzeug und Insassen gut verläuft. Für die Rund 350 Meilen brauchten wir ca. 6 Stunden, wobei wir den direkten, aber nicht den schnellsten Weg wählten. Dafür hatten wir wunderschöne Landschaften bewundern können. Chattanooga (Indianisch und bezeichnet einen Aussichtspunkt über der Stadt), ist berühmt für die Rubys Falls. Dieser ca. 10m hohe Wasserfall befindet sich in einer Höhle der mit Licht und Musik gut in Szene gesetzt wurde. Auch sonst konnte die Höhle mit ein paar versteinerten Schönheiten aufwarten. Vieles kannten wir schon von den Carlsberg Caverns, welche wir vor einigen Jahren in New Mexico besuchen konnten. Nach den Ruby Falls besuchten wir Rock City, einem kleinen Naturpark, welcher am Aussichtpunkt von Chattanooga befindet. Der Park wurde in den 20er und 30er Jahren von den damaligen besitzern erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der Fahr Richtung Smokey Mountains machten wir einen Zwischenstopp beim "Lost Sea". Nochmals am selben Tag stiegen wir wieder in eine Höhle hinab, die angeblich den grössten See in einer Höhle in Nordamerika beherbergt. Auch diese Tour war sehr beschaulich. Am tiefsten Punkt der Tour bestiegen wir ein Boot und machten noch eine kleine Tour über den kleinen See, der sogar einige Forellen beherbergt. Nun sind wir in Knoxville und genossen ein feines BBQ. Morgen gehts dann in den Nationalpark.
Von Knoxville bis Washington DC (14. - 17.09.09)
Nach Knoxville starteten wir in im Smokey Mountains National Park. Überraschenderweise hatte es dort ungemein viele Besucher. Dabei war es Montag und bereits schon Nebensaison. So gab es auf den Wanderwegen viele „Hey there", Hi" und andere Grüsse. Da das Wetter uns im Nacken lag, konnten wir im Nationalpark nicht all zu lange verweilen und besuchten daher nur die einfach zu erreichenden Aussichtspunkte.
Der Parkway ist wirklich romantisch schön und man findet keine einzige Werbetafel und die Strassenränder sind vorbildlich gepflegt. Aber auch diese Strecke wird nach ein paar Tagen langweilig und so waren wir nicht ganz unglücklich, als nach dem Parkway der restliche Appalachen Trail (Skyline Drive) so stark von Nebel verhangen war, dass wir uns für eine Abkürzung nach Washington entschieden haben. Unterwegs besuchten wir in Richmond noch ein Science-Museum und schauten uns einen IMAX-Film an. Neben dem Visitor Center, kurz vor Washington DC, besuchten wir noch ein hübsches, kleines Kafi. Die Besitzerin hat Verwandte in der Schweiz...
Für Funkamateure: Ich bin derzeit im DStar-Netz eingeloggt und sollte da und dort mal QRV sein ;-)
Washington DC (17.09. - 20.09.2009) In Washington DC haben wir weitgehend auf unseren 4-Rähdrigen Fury verzichtet und haben die Metro benutzt. Und die ist so effizient wie die zürcher S-Bahn. Rasch waren wir von unserem "Wohnort" Alexandria mitten in Washington DC angelangt. Am ersten Tag haben wir eines der Museen des Smithsonian Institut besucht: Das Air- und Spacemuseum. Wie wir kurz vor unserer Anreise feststellen durften, sind bei allen Museen des Smithsonian der Eintritt gratis. Und nach einer strengen Sicherheitskontrolle durften auch wir das Museum betreten. Hier sind wirklich alle Exponanten der Luft- und Raumfahrtgeschichte vertreten: Vom ersten Motorflugzeug der Gebrüder Wright bis zum Comandmodul der Apollo-11 Mission und noch vieles mehr gibt es für die Besucher zu entdecken. Aus schweizer Sicht ist sicher die Druckkabine von Piccards Erdumrundung mit dem Ballon eine grosse Sehenswürdigkeit. Am Nachmittag erkundeten wir den Heldenfriedhof von Arlington. Über 250000 Gräber mit bekannten und auch unbekannten Namen sind auf einem riesigen Arial zu sehen. Wir erkundeten den Friedhof zu Fuss und marschierten einige Kilometer und haben höchsten 1/3 gesehen. Auch besuchten wir das Grab von J.F. Kennedy, das Grabmal des unbekannten Soldaten und per Zufall jenes von Charles Conrad, der als dritter Mensch den Mond betrat. Am nächsten Tag wollten wir wissen, ob wohl Obama und seine Familie zu Hause waren. Wie man sich denken kann, war das unmöglich. Inzwischen kann man das Weisse Haus wieder besuchen, aber nur mit Voranmeldung: mind. 4 Monate vor dem Besuch bei der Botschaft in den USA. Aber das Weisse Haus konnten wir aus der Distanz sehen. Auch das Capitol, den Obelisk, das Veteranen Denkmal u.v.m. Sehr eindrücklich. 9/11 ist natürlich auch hier überall ein Thema: Angefangen bei den Sicherheitskontrollen bis zum Spymuseum. Vergessen darf man und kann man dabei nicht, dass damals auch ein Flugzeug in das Pentagon stürzte. Eine Gedenkstätte ist auch hier gleich neben dem Gebäude erstellt worden. Die Spuren von damals sind auch heute noch am Gebäude sichtbar. Aus Sicherheitsgründen durften wir vom Gebäude keine detaillierten Bilder machen. Vor unserer Weiterfahrt in den Südosten war noch eine Mission als Funkamateur und Weltraumfan zu erfüllen. Beim Dulles int. Airport ist ein Ableger des Air- und Spacemuseum, wo nebst dem Shuttle „Enterprise" auch ein Model des ersten Satelliten für die Funkamateure ausgestellt ist. Auch diese riesigen Halle bot sehr viele Objekte zu bestaunen, und so blieben wir noch ein Weilchen länger als geplant. Über den Skyline Drive (Parkway durch den Shenandoah National Park) sind wir Richtung Süden gefahren und sind nun in Richmond. Auch hier erwarten uns einige Sehenswürdigkeiten.
Von Washington DC bis Jacksonville, FL (20.09. - 26.09.2009)
Entweder waren wir zu Müde, oder die Internetverbindung nicht stabil - aber nun haben wir es geschafft, eine grosse Etappe unserer USA-Reise zu dokumentieren. Der Skyline Drive war wunderschön und das Wetter hat sogar einigermassen mitgespielt. Doch bei den Attraktionen haben wir nicht mehr angehalten, da diese sehr ähnlich dem Blue Ridge Mountain waren. Nach einer Übernachtung in Petersburg bei Richmond haben wir am Morgen eines der bekannten Battlefield aus dem Bürgekrieg besucht. Von den Ruinen sind nur noch die Erdwälle zu sehen. Von den Aufbauten der Forts ist nichts mehr zu sehen. Ein paar Kanonen sind noch zu sehen, sowie eine "Batterie", die mehrmals zu verschiedenen Zeiten im Bürgerkrieg benutzt wurde. Interessant aber (vielleicht sind wir schon zu verwöhnt) nicht umhauend. Weiter ging es Richtung Virginia Beach, wo wir in Norfolk einen Halt einlegten. Noch am selben Abend machten wir einen Abstecher zur USS Wisconsin, ein Zerstörer der vom 2. Weltkrieg bis zum 2. Irak Krieg im Einsatz war. Das Museum hatte aber am Montag bereits geschlossen und so verschoben wir den Besuch auf den nächsten Tag. Wir übernachteten zum ersten mal auf unserer Tour in einem Motel am Meer - Herrlich! (Wir blieben 2 Nächte :-) In Hampton, nördlich von Norfolk, befindet sich das Virginia Air- und Space-Museum, wo wir uns erst einmal einen IMAX-Film gönnten (Nein, falsch vermutet - ätsch - ausnahmsweise keinen Weltraumfilm). "Whales and Dolphins" - ein wunderschöner Film und das ganze in 3D. Nach dem Film gönnten wir uns einen kleinen Snack. Und was man in den Staaten unter "small Popcorn" versteht, sieht man wunderbar auf dem Foto. Das Comandmodul der Apollo 12 Mission ist in diesem Museum ausgestellt. Und - wer hätte es gedacht - eine Amateurfunkstation (KE4ZXW) welche speziell für die Satellitenkommunikation ausgerüstet ist, ist einer der wichtigen Attraktionen in diesem Museum. Doch wir hatten Pech. Wegen einer Dachsarnierung war die Station vorrübergehend ausser Betrieb, das sie in der Gefahrenzone stand. Eine Nachfrage bei der Information verschaffte uns unverhofft den Kontakt zu Harvey Rubin (KA4SSH) der uns ein paar Informationen zur Station geben konnte. (TNX Harvey for yout gently support) Am Nachmittag dann die Tour auf der USS Wisonsin. Die (kostenlose) Besichtigung war nur auf dem Deck möglich. Wegen der bereits vorgerückten Zeit mussten wir auf den Besuch des ins Museum im Schiff verzichten. Da es sehr heiss war, haben wir die Schiffstour raschen Schrittes beendet. Tags darauf - go ahead. Unsere Tour führte uns nun auf die Outer Banks, der Küste von North Carolina vorgelagerten Inseln. Eine super schöne Gegend und auch Geschichtsträchtig: Bei Kitty Hawk haben die Gebrüder Wright den ersten motorisierten Flug der Menschheit durchgeführt. Natürlich haben wir auch diesem "Historial Monument" einen Kurzbesuch abgestattet. Nach den Wrights fuhr unser 4 rädriger Fury (der uns bisher nie im Stich gelassen hat) Richtung Südwesten weiter und landeten - in New Berne. Diese Stadt ist Partnerstadt von Bern und man findet das Wappen an verschiedenen Orten der Stadt. Aber auch sonst ist die historische Innenstadt ein "Ey-catcher" den man sich unbedingt antun sollte. Weiter Richtung Süden machten wir mal einen Zwischenstopp am Strand. Ein unendlich, von Betonbunker verbauten Sandstrand. Da wir in den Nebensaison waren, hatten die meisten Geschäfte gar nicht offen. Dafür waren am Strand auch nicht so viele Besucher. Nach der Erfrischung im Meer erfuhr unsere Reise eine schmerzhafte Kehrtwende. Kurz vor Charlstown verliessen wir die Interstate und suchten im wunderschönen bewaldeten Gebiet die wunderschöne Hampton Plantation - umzingelt von 1000en bluthungrigen Moskitos. Wir rannten die Plantation buchstäblich ab. Hat leider nichts genutzt: 13 Stiche - an einem einzigen Oberarm. Der Leser möge dies entsprechend auf die restlichen Extrementen eines menschlichen Körpers hochrechnen und multipliziere das mal 2. Nach einer nicht sehr entspannter Nacht - das Zimmer hatte einen penetranten Geruch - sind wir tagsdarauf früh weiter. Charleston hat eine wunderschöne Altstadt. Ausgiebig haben wir die Strassen durchstreift und haben dabei fleissig fotografiert. Am Nachmittag fuhren wir zum hiesigem Schiffsmuseum, das unter anderem ein U-Boot und den Flugzeugträger USS Yorktown beherbergte. Diesmal konnten wir die Schiffe ausgiebig erforschen - auf und unter Deck - und es war sehr spannend. Und es macht einem auch nachdenklich: Der Stolz der schweizer Airforce F/A-18 ist dort als Museumsstück ausgestellt... Nächster Halt Savannah: Weiter im Süden von South Carolina liegt nicht Afrika sondern die Stadt Savannah. Heiss war es zumindest wie in der Savannah: 87 Grad Fahrenheit. Auch hier eine wunderschöne Altstadt, die man unbedingt besuchen sollte. Die Atmosphäre war sehr entspannt, überall waren Partys im Gang, die Geschäfte hatten bis spät am Abend geöffnet. Am folgenden Tag stand ein Fort aus dem Bürgerkrieg auf dem Programm. Dieses ist sehr gut erhalten und auch interessant. Einmal pro Tag werden die Musketen und Kanonen geladen und abgefeuert. Da dies erst am späteren Nachmittag statt fand, haben wir dieses Spektakel verpasst, denn wir wollten unbedingt noch den Leuchtturm besuchen, der dort in der Nähe liegt. Ein gut gepflegter, von Palmen gesäumter Trampelpfad führt dort hin. Nun sind wir in Jacksonville, Florida.Auf Grund von der Wetterlage haben wir uns entschieden, ein kommendes Tiefdruckgebiet zu durchqueren um nach New Orleas zu gelangen. Danach werden wir wieder in den Sunshine State zurück kehren.
Von Jacksonville, FL nach Pensacola, FL via New Orleans (26.09.-30.09.2009) So sind unsere USA-Reisen: Immer wieder für kurzfristige Überraschungen gut. Eigendlich wollten wir von Jacksonville nach Cape Kennedy und evt. noch tiefer in den Süden von Florida und anschliessend New Orleans besuchen. Aber inzwischen können wir die Radarbilder von „The Weather-Channel" sehr gut interpretieren und so haben wir New Orleans zuerst angepeilt. Und als hätte uns ein Floh gebissen, sind wir innerhalb eines Tages von Jacksonville nach New Orleans gefahren. Der Flohbiss stellte sich dann als Tatsache heraus - autsch. Auf der Interstate 10 fuhren wir also nach Westen. Mit der zulässigen Geschwindigkeit von 70 Meilen in der Stunde, kamen wir gut voran. Doch die Interstates sind bekanntermassen nicht sehr spannend. Erst kurz vor New Orleans, als die grossen Brücken in Sichtweite kamen, wurde die Fahrt etwas spannender. Aber das war ja kein Problem, da wir ja New Orleans rasch erreichen wollten. Wir checkten für zwei Nächte im Motel ein. New Orleans kannten wir schon von unserer Reise von 1999. Inzwischen wütete der Hurricane Cathrina und wir fragten uns, in welchem Zustand wir die Stadt antreffen werden. Und wir waren überrascht: Es sah alles viel besser aus, als noch vor 10 Jahren. Wenn man jedoch genauer hinschaute, sah man da und dort noch die Spuren der Verwüstung. Natürlich sahen die nicht touristischen Aussenbezirke etwas schlimmer aus. Wir sahen Grundstücke, wo nur noch das Fundament der Gebäude stand. Wir schlenderten durch das French-Quarter. Der berühmte Teil von New Orleans, den wir vor 10 Jahren fast ein wenig vernachlässigten. Einfach bombastisch, wie hier die Kultur gelebt wird. Überall ist Jazz und Blues zu hören, und aus den kreolischen Küchen roch es sehr verlockend. Wir genehmigten uns jedoch ur einen Café au Lait und ein heisses Beignets im berühmten Café du monde. Hmmmm - fein. Am Nachmittag verliessen wir die Stadt und suchten einige Meilen weiter westlich die Plantage „Oak Alley" auf. Das im 18 Jh. Gebaute Anwesen ziert so manchen Kalender und wurde schon oft für Hollywoodproduktionen als Drehort benutzt. Die Eichenallee mit den mehreren hundert Jahren alten Bäumen ist einfach umwerfend. Leider durften wir innerhalb des Gebäudes keine Fotos schiessen. So haben wir uns dafür um so mehr im freien fotografisch ausgelebt. Am nächsten Tag brachen wir wieder Richtung Florida auf. Kurz nach der grossen Brücke bei New Orleans haben wir uns entschieden, entlang der Küste zu fahren. Trotz des Stop and Go konnten wir kilometerlange Sandstrände geniessen und kamen zu dem in den Genuss einer Überfahrt mit einer Fähre zu erleben. Dabei konnten wir Möven und Pelikane beim Fischen beobachten so wie zahlreiche Ölbohrinseln bestaunen, an welchen unsere kleine Fähre vorbeischipperte. Pensacola heisst unser derzeitiger Zwischenstopp und wir durchforschen Prospekte und Internet, damit wir Florida auf unsere Art in den nächsten Tagen erforschen können.
Von Pensacola nach West Palm Beach (30.09. - 04.10.2009) Pensacola ist bekannt durch die Naval Airbase. Die Kunstfluggruppe „Blue Angels" sind dort stationiert. Eine Vorführung konnten wir nicht erleben, dafür den Besuch im Museum, welches mitten im Gelände der Naval Airbase liegt. Eintritt gratis. Die NAVY hat sich grosse Mühe gegeben und die Exponate gut in Szene gesetzt. Auch gab es eine Space-Abteilung in welcher eine weitere Kapsel der Apollo ausgestellt ist. Das IMAX liessen wir dieses mal aus und fuhren viel lieber Richtung Strand. Wow - ein super schöner Strand mit klarem Wasser begrüsste uns. Also raus aus dem Auto und rein ins Wasser. Sofort wurden unsere taucherischen Gene angesprochen. Doch ohne Ausrüstung? Es dauerte nicht lange, und wir waren mit Maske, Schnorchel und Flossen ausgerüstet. Nächster Stop: Panama City Beach. Bekannt durch seinen schneeweissen Sandstrand. Der Sonnenuntergang am Strand wird wohl unvergesslich bleiben: Farben, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Unser Hotel lag direkt am Strand. Wow - was war das für ein Anblick am frühen Morgen aus dem Bett zu beobachten, wie der Strand zum Leben erweckt wurde. Weiter gings mit unserem vier rädrigem Fury an der Küste entlang Richtung Osten.Wir erlebten wunderschöne Szenerien weitab von den touristisch stark belebten Routen. Doch schnell kommt man da nicht voran und so entschieden wir uns die Interstate Richtung Süden zu nehmen, denn wir hatten noch etwas spezielles vor - in Crystall River warteten Manatees auf uns. Und wir hatten Glück. Beim Check-In im Motel erfuhren wir, dass sich gleich hinter dem Gebäude eine Tauchbasis befindet, die Schnorcheltouren anbietet. Am nächsten Morgen ging der Wecker schon früh los und schon bald waren wir auf dem Boot - obwohl wir eigentlich nicht damit gerechnet hatten, auf der Tour noch Platz zu bekommen - wir waren also doppelt glücklich. Es ist erst der Anfang der Manatee-Saison und so mussten wir die Tiere erst eine Weile suchen. Aber wir hatten Erfolg und konnten mit den Manatees schnorcheln. Was für ein Erlebnis. Mit der gemieteten Unterwasserkamera gelangen sogar ein paar Bilder. (Das Wasser war sehr trüb) Von West nach Ost ging Querfeld ein. Da wir wieder einmal die Nebenstrassen bevorzugten, war die Reise zu Beginn sehr schön, doch am Stadtrand von Orlando mussten wir uns zwei Stunden lang durch die Rush hour kämpfen. Wir erreichten unser Ziel doch noch: Cocoa-Beach an der Space-Coast. Wir hatten einen super Tag im Kennedy Space Center. Von der Bustour zu den verschiedenen Einrichtungen der NASA, dem Saturn 5 Center, dem Launch-Simulator und natürlich dem Space-Shop. Am Abend stiessen wir dann auf unsere gemeinsamen 19 Jahre an... J Zwei Nächte hatten wir an der Space-Coast verbracht. Wir hatten Glück, da am zweiten Tag gleich neben dem Motel am Strand eine der beeindruckensten Airshows der USA statt fand. 3 Stunden lang sahen wir atemberaubende Vorführungen von kleinsten Flugzeugen bis zum Grosstransporter. Dabei kamen aber auch Flieger aus dem zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Nach der Airshow sind wir noch am späten Nachmittag Richtung Süden aufgebrochen. Unser Ziel sind die Florida Keys. Wir möchten da unten noch ein paar Tage schnorcheln und „abhängen" bevor es dann mit ein paar kleinen Zwischenstopps Richtung Atlanta - dem Endziel unserer Reise - weitergeht.
The Florida Keys (04.10. - 07.10.2009) Schön wäre es, wenn es möglich wäre... - so dachten wir zu Ferienbeginn über die Florida Keys. Doch zu weit weg schien uns der südlichste Punkt von Florida zu sein. Doch erstens kommt es anders als zweitens man denkt: 3 Tage verbrachten wir nun auf den Keys und zwar nur zum „Chillen". Darunter verstehen wir ausgiebiges Schnorcheln. Check-In Wir waren schon fast am Verzweifeln, da die einen Motels und Resort sehr heruntergekommen aussahen und die anderen trotz Nebensaison und kaum Gäste irgendwelche Mondpreise verlangten. Nach einigem Hin- und Her haben wir dann ein kleines Schmuckstück entdeckt. Den entscheidenden Hinweis fanden wir im Roomsaver, ein Heft, dass mit Zahlreichen Coupons eines Staates bestückt ist. Zuerst noch ein wenig skeptisch wollten wir vor dem Check-In das Studio beaugapfeln. Und wir fanden ein kleines Bijou vor und zahlten dann rasch für zwei Nächte auf dem „Long Key". Nach einem feinen Mittagessen entspannten wir uns noch kurz, packten unsere Schnorchelausrüstung und hüpften ins Meer, das keine 20m vor unserer Türe lag. Vorweg: Die Sicht ist im inneren Riff, wo wir schnorchelten, nicht so berauschend und das Aussenriff, mit der klaren Sicht, lag zu weit weg für uns. Wir waren trotzdemhappy, denn in dem über 27 Grad warmen Wasser gab es einiges zu entdecken: Viel Jungfisch, viele jagende Barsche, einige junge Barrakudas, Kugelfische, Goldstriemen, Eidechsenfische, ein kleiner Stachelrochen, Seenadeln, viele Langusten, sogar ein Seepferdchen haben wir (zum ersten Mal) ganz kurz sehen können - und das alles vor unserem kleinen Hotelresort. Einen speziellen Schnorchelausflug haben wir erlebt. Er begann in eine Richtung, in der wir noch einiges Leben unter Wasser vermuteten. Wir sahen viele Barsche, die auf der Jagd nach einem grossen Sardinenschwarm waren. Doch plötzlich lag er da im trüben Wasser und unser Herzschlag spürten wir bis in den Hals: Zum ersten Mal in unserem Leben sahen wir in freier Wildbahn einen Hai. In nur ca. 50cm Tiefe lag er fast regungslos im Sand. Wir waren nur etwa Zwei Meter von seiner Schwanzflosse entfernt. Da wir seinen Fluchtweg versperrten, flösselten wir rasch weiter damit wir nicht noch in eine Dumme Situation gerieten. Vom Ufer aus versuchten wir den Hai nochmals zu lokalisieren, denn wir konnten im trüben Wasser nicht genau erkennen, welche Art von Hai wir angetroffen haben. Leider fanden wir ihn aber nicht mehr. (Wir vermuten einen Ammenhai) Wir setzten unseren Schnorcheltauchgang auf der anderen Seite des Riffs fort, mit der Hoffnung noch einen Manatee zu sehen. Leider blieb es bei der Hoffnung dafür wurden wir mit einem super schönen Sonnenuntergang belohnt, denn wir im Meer genossen... - und irgendwo da unten lauerte noch unser Hai... :-) Ein Manatee (oder waren es sogar 2?) konnten wir vom Ufer aus beobachten. Doch zu weit weg und zu schnell für uns, um dieses rätselhafte Tier zu erreichen. Michi hat sich vom Ventilator (Klimaanlage hatten wir ausgeschaltet) eine Erkältung eingefangen. So ging Daniela noch kurz vor unserer Weiterreise in der Morgensonne nochmals ausgiebig Schnorchel. Das Lichtspiel war fantastisch und es gab wieder (ausser Manatee und Hai) das ganze Sortiment zu beobachten. Nach dem Schnorcheln gab es noch ein z'Morgen beim Italienier und wir düsten Richtung Festland los. Auf unserem Weg Richtung Norden liegen noch die Everglades und ein paar kleine Sehenswürdigkeiten im Westen von Florida auf dem Programm. Dazu in kürze mehr... Übrigens: Mit 95 Grad Fahrenheid werden derzeit in Südflorida Rekordtemperaturen für diese Jahreszeit gemessen...
Von den Florida Keys zurueck nach Atlanta (07.10 - 10.10.2009) Dieser Teil des Berichts haben wir nun am Flughafen Atlanta überarbeitet. Der Orginalität wegen, haben wir aber die ursprünglichen Kommentare belassen und nur die Bilder ergänzt :-) ... Mal schauen, wie weit ich hier schreiben kann - das ist nur ein provisorischer Endbericht ohne Fotos, da das Wireless 10 Bugs fuer einen Tag kostet und in der Lobby darf man nur 45 Minuten online sein...
Auso - wir sind in Atlanta angekommen. Doch fangen wir am suedlichsten Punkt unserer Reise an: auf den Florida Keys. Die mehr oder weniger 3 Tage auf dem Long Key waren wirklich super entspannend. Gegen Mittwoch-Nachmittag mussten wir jedoch aufbrechen, damit wir die lange Strecke nach Atlanta inkl. Sicherheitsmarge rechtzeitig schaffen. Unsere Rueckreise fuehrte uns durch den Everglades Nationalpark. Wir konnten leider nur eine Durchreise einplanen, aber es war auch schon recht beeidruckend, die Sumpflandschaft vom Auto aus zu beobachten. Vereinzelt sahen wir die Umrisse von Aligatoren in den Suempfen und beinahe (wir hatten Glueck) haetten wir eine grosse Schildkroete ueberfahren. Der Nationalpark ist in den Haenden der Indianer uns sie bieten neben den touristischen Touren mit den Airboots auch traditionelle Vorfuehrungen an. Kurz vor dem Ausgang des Everglades-Nationalpark bekamen wir noch fuer 10 Minuten eine kalte Dusche. Der kleine Wolkenbruch hat gut getan, den es war ein Rekordhitzetag mit ueber 95 Grad Fahrenheit.
Wir zogen dann weiter und checkten im Holiday-Inn in Fort Meyers Beach ein/ Auch hier wieder ein super schoener weisser Sandstrand mit Sauwarmen Wasser. Doch viel zu truebe um zu Schnorcheln. Am naechsten Morgen fuhren wir weiter Richtung Norden und befuhren die gigantische Bruecke von Tampa.
Ein weiterer Manatee-Park stand auf dem Programm. Leider waren die Manatees noch nicht zu sehen, aber der Park war auch sonst recht interessant und beschaulich. Wir hatten unseren Spass :-)
Ein weiterer Badetag am sagenhaften Bradenton-Beach bescherrte uns nochmals so richtig viel Sonne und viel warmes Wasser. Hmmmm - herrlich. Wir sagten dem Meer yum letzten Mal goodbeye und zogen weiter bis Gainesville. Es war schon Nacht als wir im Motel eincheckten und wir schliefen sehr gut. Die obigen Fotos zeigen eines unserer lieblings "Beizen" - das "Cracker Barrel". Sehr schön eingerichtet mit anliegendem Gift-Shop mit typisch amerikanischem Krimskrams :-) Wie man auf dem dritten Foto von links sieht stehen vier Gläser auf dem Tisch: Zwei haben wir bestellt, danach (wie es in den USA so üblich ist) kam der gratis Refil. Das Besondere: Daniela hatte ihr zweites Glas nur zur Hälfte ausgedrunken, Michi seines ganz - die Servierdüse kam, fragte, ob wir einen Becher für den Rest des Getränks wollen, und brachte anschliessend 2 volle! Becher mit Getränk. Man Merke: Es wäre eigenldlich nur ein halber Becher übrig gewesen... - und nach europäischen Massstäben: Bezahlt hatten wir ja eigendlich nur zwei Becher und nicht sechs! Aber das ist hier normal... Der letzte volle Tag ist angebrochen. Und wir moechten festhalten: Auch dieser hatte wieder viel Sonne in sich. Unser 4-raedriger Fury nahm nun die letzte Etappe mit uns in Angriff, die uns nach Atlanta fuehrte. Unterwegs versuchten wir noch ein Air-Museum im Macon zu besuchen - doch die Strassenbeschilderung und Wegbeschreibung waren wohl nicht auf dem neusten Stand. Wir fanden es also nicht und fuhren weiter. Erstaunlicherweise mussten wir viele Pannenfahrzeuge und Verkehrsunfaelle an diesem Tag auf der Interstate 75 beobachten. Und das Gaffen ist auch keine Erfindung der Schweizer, denn die Amis zelebrieren diese Disziplin in Hoechstform. Nun - eine Belohnung muss sein. Fuer die letzte Nacht in den USA - nach einer fantastischen Tour durch den Sueden - checkten wir im Sheraton Hotel in Atlanta ein und goennten uns ein fantastisches Nachtessen. Unsere Koffer sind schon fast gepackt. Morgen wird ausgeschlafen. Danach gibt es eine kleine Shoppingtour. Unser 4 raedriger Fury darf wieder ein den Stall (zum Service :-). Es waren knapp 7000 Meilen, die wir mit ihm in den fuenf Wochen verbringen durften. Abflug: Morgen Delta 66 16:35 EST. Ob die vielen Unfälle auf Grund der Werbeplakate entstanden sind, entzieht sich unseren Kentnissen...
Und der Schreiberling ist froh, dass er sich nicht noch laenger mit der amerikanischen Tastatur herumschlagen muss. Korrektur und Bilder folgen bald :-))
Nachtrag: Es hat vermutlich noch nie eine Reise bei uns gegeben, bei welcher wir nicht irgendwelche Probleme mit der Flugzeug hatten. Die Hinreise war schon fast perfekt - wohl auch die Heimreise? Atlanta gehört zu den grössten Airports der Welt: Im 30 Sekunden Takt starten die Flugzeuge. Was in der Schweiz als beinahekollision gilt, gehört dort zu Altag. Doch das war nicht unser Problem. Auf Grund der Grösse waren wir schon drei Stunden vor dem Abflug am Gate. Etwa 15 Minuten vor dem geplanten Boarding erhielten wir die Mitteilung, dass sich dieses um eine halbe Stunde verzögern wird. Doch zu früh gefreud: Wir mussten eine Stunde warten. Als alle Passagiere ihre Plätze im Flugzeug in Besitz genommen haben, dauerte es trotz Ankündigung eine halbe Erwigkeit, bis wir beim Gate abdockten. Wir fuhren zur Startbahn und der Captain meinte, dass wir Nummer fünf in der Starreihe seien. Also zählten wir die Flieger, die an unserem Fenster vorbei zogen. Nach Nummer fünf kamen wir aber nicht drann. Auch nach der Nummer sechs und sieben nicht. Erst ab Nummer 10 konnten wir endlich auf die Runway. Und da kam die Botschaft, die wir nicht hören wollten: Wegen technischen Problemen müssen wir nochmals zurück zum Gate. Die Blackbox war ausgefallen und musste ausgewechselt werden. Dies ging allerdings rasch, aber wir hatten bereits 2,5 Stunden Verspätung als wir wieder auf der Runway standen. Dank der guten Wetterverhältnissen konnte der Pilot die Verspätung auf eine Stunde bis zur Landung verringern. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. Oktober 2009 um 17:57 Uhr |